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Programmtext:
Basel, Europas heimliche Fussballhauptstadt am Rhein, avanciert nun auch zur internationalen Filmmetropole. Denn zum ersten Mal vergibt die Grosse Basler Filmjury den "Golden Cut" für den besten Kriminalfilm aller Zeiten.
Die ganz Grossen der Filmindustrie werden bei diesem Krimispektakel erwartet, denn der renommierte Filmpreis lockt mit einem absurd hoch dotierten Preisgeld. Ein exklusiver Kreis illustrer Kriminalfilmexperten hat in akribischer Kleinarbeit eine Vorauswahl getroffen und entscheidet nun vor Ort, welcher Streifen es verdient hat, prämiert zu werden. Am Vorabend der mit Spannung erwarteten Preisverleihung wird für Presse und internationale Gäste im neu erbauten Schauspielhaus ein Krimiball gegeben, letzte Gelegenheit für Produzenten, Filmstars, Drehbuchautoren, Regisseure und Kritiker sich in Szene zu setzen und das Schicksal doch noch in die richtige Richtung zu lenken. Die Konstrukteure des raffinierten Unterhaltungsverbrechens, überlassen, inspiriert von der eigenen Kunst, nichts dem windigen Zufall. Wenn so viel auf dem Spiel steht, werden ungeahnte kriminelle Energien frei, verlassen die Sphäre der cineastischen Illusion, um sich in der nackten Wirklichkeit zu entladen.*

*Die weibliche Form ist immer mit gedacht.
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Fotos von Ulrike Kiese


Don Pablo Fanfarrón klärt den Milliardär, Dr. Henry Käfer, darüber auf, dass dieser von seiner Frau, Nina Käfer, betrogen wird. Dr. Käfer, der an Herzschwäche leidet, vermacht daraufhin sein Vermögen der neu gegründeten Dr.-Henry-Käfer-Stiftung. Ihr Präsident wird Don Pablo. Mit dem Stiftungsvermögen soll der „Golden Cut Award“ finanziert werden, der höchstdotierteste Filmpreis aller Zeiten für den besten Kriminalfilm aller Zeiten. Die „Grosse Basler Film Jury“ wird benannt und nominiert drei Filme für den Golden Cut. Don Pablo kauft die Filmgesellschaften der nominierten Filme auf Kredit, da das Preisgeld an eine dieser drei Filmgesellschaft gehen wird. Er weiss von Anfang an, wie hoch das Preisgeld ist und damit auch, wieviel er den Filmgesellschaften bieten kann.
Nina Käfer will sich wegen des geänderten Testaments ihres Mannes an Don Pablo rächen und erpresst ihn gemeinsam mit ihrem Geliebten Reto van Helden. Don Pablo macht kurzen Prozess, lockt das Liebespaar auf den höchsten Turm der Stadt und täuscht einen Doppelselbstmord vor. Der Sprung wirkt wie ein Zitat aus ihrem letzten Film „Flug ohne Flügel“. Scarlet Spleen hat sich in Don Pablo verliebt und ihm deshalb ihre Filmgesellschaft vermacht. Sie muss erkennen, dass er ein Hochstapler und Betrüger ist. Inspiriert vom Film „Das musikalische Attentat“ schiesst sie ihn beim Ball während des Kriminaltangos nieder und kommt damit der Polizei zuvor.
Das Beweismittel: Ein Fotograf der Kinozeitschrift „Movielounge“, der das vermeintliche Liebespaar, Käfer – van Helden, im Auftrag von Lilo Bleich seit Tagen beschattet, um ihre heimliche Beziehung aufzudecken, folgt den beiden auf den neu erbauten Wolkenkratzer. Er macht ein Foto auf dem drei Personen zu sehen sind: Im Hintergrund vor der prächtigen Kulisse der Stadt, das Liebespaar, kurz vor ihrem Todessprung, im Vordergrund: Don Pablo Fanfarrón!


  • Heinrich Degelo: Don Pablo Fanfarrón – Initiant des „Golden Cut Award“
  • Maria Hiepler: Linda Blind – Chefin des Filmverleihs „Imperium“
  • Claudia Klefenz: Paola Richterich – Staatsanwältin
  • Susannah Todd: Scarlet Spleen – Mehrheitseignerin von „Magic Movies“
  • Sabine Fischer: Anna Thomy – Bionik-Designerin
  • Werner Ritter: Arthur Nagel – Filmarchitekt
  • Lukas Ahr: Olly Dolly – Chefkameramann
  • Bettina Auer: Regina Vonder Rolle – Regieassistentin von Victor Volta
  • Barbara Vonder Mühl: Marie Maché – Maskenbildnerin
  • Patricia Frei: Maja Ajam-Amaij – Filmpsychologin
  • Hagen Seidel: Ulf Übersachs – Betreiber des Synchrostudios Übersachs
  • Markus Baumgartner: Eduard Plunder - Chef-Requisiteur
  • Donald Jacob: Theo Lurch – Filmproduzent
  • Ursula Krayer: Franziska Kehlig – Chefin der Agentur Sounddouble
  • Pascale Pfeuti: Sofie Schär – Cutterin
  • Claudia Grieder: Anna Reisser – Stuntwoman
  • Gabriel Schucan: Victor Volta – Jung-Regisseur
  • Hanspeter Arni: Dr. Mollo Durowsky – Film- & Fernsehkomponist
  • Peter Habicht: Claudio Marotti – Drehbuchautor
  • Patrick Schäfer: Peter Patente – Erfinder & Trickspezialist
  • Corina Hennig: Lilo Bleich – Chefredakteurin der „Movie Lounge“
  • Michael Kraske: Wachtmeister Lunke
  • Mendy: Lydia – Filmpudel
  • Margarete Polus, Urs Pfefferkorn, Tilo Ahmels: Mitglieder der Spielleitung

Bei den drei für den Golden Cut nominierten Filmen handelt es sich um „Strangers on a train“, „Vertigo“ und „The man who knew too much“ von Alfred Hitchcock. Wir danken dem Neuen Kino und der Kraske electronics AG für die Projektionen während des Abends und Tom Till für den Theaterrevolver. Die Handlung der Seifenoper „Flug ohne Flügel“ ist frei erfunden. Weitere Ausschmückungen zum Zwecke der Ausmerzung von Ungereimtheiten sind willkommen.




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